PZ-Interview mit "Twilight"-Star Taylor Lautner

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Biss zum Abendrot: PZ-Interview mit "Twilight"-Star Taylor Lautner Als Taylor Lautner vor zehn Jahren zum ersten Mal vor der Kamera stand, lag bereits eine Karriere als vielfach prämierter Karateka hinter ihm. Seine indianischen Wurzeln und eine beeindruckende Physis prädestinierten den 18-Jährigen für die Rolle des Jacob Black in den Verfilmungen der „Twilight“-Bestseller. PZ-Mitarbeiter André Wesche sprach mit ihm über die Rolle des verliebten Wolf-Manns.

 

PZ: Warum wechseln die Regisseure in der „Twilight“-Reihe?
Taylor Lautner: Wir haben „New Moon“ und „Eclipse“ fast unmittelbar im Anschluss aneinander gedreht. Chris Weitz saß im Schneideraum, als David Slade schon „Eclipse“ vorbereitete. Es wäre unmöglich gewesen, dass einer allein beide Filme gemacht hätte. Außerdem zeigt sich, dass jeder Regisseur genau zu dem Film passt, den er gemacht hat. Chris war außerordentlich sensibel, das schlägt sich in „New Moon“ nieder. Davids unglaubliche Vision zeigt sich in „Eclipse“. Er hat jene düsteren Seiten eingebracht, die man für diesen Film unbedingt brauchte.

PZ: Heute stehen die Fans vor dem Hotel Schlange, um ein Autogramm zu erhaschen. Wen haben Sie als Kind bewundert?
Lautner: Das waren in erster Linie Athleten. Ich bin mit Tom-Cruise-Filmen aufgewachsen, in dieser Branche ist er meine Nummer eins.

PZ: Bekommen Sie Fanpost von Mädels, die diese ganze Vampir- und Wolf-Geschichte ein wenig zu ernst nehmen?
Lautner: Wir bekommen Unmengen von Fanpost, es ist schwer, da nachzukommen. Ich möchte nicht sagen, dass es jemand zu ernst meint, schließlich sind wir dankbar dafür, dass wir ernst genommen werden.

PZ: Wohin ziehen Sie sich zurück, wenn der Hype zu stark wird?
Lautner: Wenn man immer alles für eine Sache gibt, für sie lebt und all seine Energie hineinsteckt, wird man auch mal müde. Normalerweise gehe ich dann nach Hause und verbringe Zeit mit Familie und Freunden.

PZ: Der Grat zwischen Kunst und Kitsch kann ein sehr schmaler sein. Wie schwierig ist es, allen Szenen Bodenständigkeit zu verleihen?
Lautner: Man stößt im Drehbuch immer mal wieder auf Stellen, von denen man denkt, na toll. In „Eclipse“ muss ich zu Edward sagen: „Seien wir doch mal ehrlich, ich bin härter als Du!“ Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich das so ’rüberkriege, dass es auch funktioniert. Auch die Szene, in der ich mich vor meinem Auto in Pose werfe, hat mir Sorgen gemacht. Es sollte nicht so aussehen wie bei einem Fotoshooting.

Quelle: pz-news.de

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