Twilight-Star Taylor Lautner: Eiscreme für den Werwolf

Veröffentlicht auf von twilight.fan.side

  • Der US-amerikanische Schauspieler Taylor Lautner posiert in Berlin beim Photocall zum Film "Eclipse - Biss zum Abendrot". Foto: ddp
Am Donnerstag kehrt Taylor Lautner in "Eclipse - Biss zum Abendrot" als Werwolf Jacob Black auf die Kinoleinwand zurück. Für unsere Zeitung beantwortete der Filmschauspieler vorab die wichtigsten Fragen seiner Fans.

Taylor, Sie treten im Film meistens mit freiem Oberkörper in Erscheinung - war das ein komisches Gefühl?

 

Es war am Anfang gewöhnungsbedürftig. Die ersten Szenen in "New Moon" waren so seltsam. Ich war der Einzige im ganzen Team, der oben ohne herumlief. Aller anderen hatten sich dick eingepackt, denn es herrschten frostige Temperaturen. Mittlerweile habe ich mich fast daran gewöhnt.

 

Mussten Sie für den neuen Film Ihre Muskeln wieder aufbauen oder sind Sie stets in guter Form?

 

Man muss die Muskeln halten, denn wenn man sie verliert, dauert es eine Ewigkeit, bis sie wiederkommen.

 

Sind Sie diszipliniert?

 

Ja. In dieser Beziehung hat es mir sehr geholfen, dass ich mit viel Training und ein paar anderen Sportarten aufgewachsen bin. Es fällt mir allerdings nach wie vor sehr schwer, die Finger von Eiscreme zu lassen. Kuchen und Eis gehören definitiv nicht mit zur Diät, aber ich stehe halt drauf.

 

Ist Ihnen die Figur des Jacob mittlerweile vertraut?

 

Auf jeden Fall, ja. Wenn man eine Figur über zwei Jahre hinweg verkörpert, fühlt man sich in ihrer Haut behaglicher. Die gesamte Besetzung ist enger zusammengerückt, wir sind alle zu guten Freunden geworden.

 

Bleiben Sie auch zwischen den Drehphasen in Kontakt?

 

Oh ja. Ich bin sehr dankbar dafür, dass das ganze Ensemble - wir reden hier immerhin von einer Gruppe von etwa 30 Leuten - zu einer großen Familie geworden ist. Wäre es nicht so, könnte ich mir nicht vorstellen, dieser Arbeit nachzugehen.

 

Denken Sie an das Ende?

Ja, das tut man, aber man versucht die Gedanken daran zu zerstreuen. Es wird ein seltsamer, trauriger Tag werden.

 

Schauen Sie sich Ihre eigenen Filme an?

 

Es ist eine komische Sache, sich selbst anzuschauen. Man beäugt sich sehr kritisch und man wünscht sich, man könne die Zeit zurückdrehen und manche Dinge anders machen. Aber darin liegt auch der Reiz, an einer solchen Reihe mitzuwirken: man hat die Chance, es im nächsten Film noch einmal anders, besser zu machen.

 

Heute stehen die Fans vor dem Hotel Schlange - wen haben Sie als Kind bewundert?

 

Das waren in erster Linie Athleten. Die ganz große Leidenschaft habe ich aber nie aufgebracht. Ich bin mit Tom-Cruise-Filmen aufgewachsen - das war meine Nummer eins.

 

Bekommen Sie Fanpost von Mädels, die diese ganze Vampir- und Wolf-Geschichte ein wenig zu ernst nehmen?

 

Ich möchte nicht sagen, dass es jemand zu ernst meint, schließlich sind wir dankbar dafür, dass wir ernst genommen werden. Viele schicken uns selbstgemachte Armbänder, T-Shirts, alles, was man sich nur vorstellen kann.

 

Wo finden Sie Ruhe?

 

Wenn man immer alles für eine Sache gibt, für sie lebt und all seine Energie hineinsteckt, braucht man auch eine Pause. Normalerweise gehe ich dann nach Hause und verbringe Zeit mit Familie und Freunden.

 

Der Grat zwischen Kunst und Kitsch kann ein schmaler sein. Wie verleihen Sie den Szenen Wahrhaftigkeit?

 

Man stößt im Drehbuch immer mal wieder auf Stellen, von denen man denkt: na toll. In "Eclipse" muss ich zu Edward sagen: "Seien wir doch mal ehrlich, ich bin härter als Du!" Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich das rüberbringe. Auch die Szene, in der ich mich - natürlich ohne T-Shirt - vor meinem Auto in Pose werfe, hat mir Sorgen gemacht. Es sollte nicht so aussehen wie bei einem Fotoshooting.

 

Quelle: otz.de

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